Die bildnerische Kunst, wie sie sich mir über die letzten 20 Jahre gezeigt hat, versteht sich als meditativ-spirituelle Tätigkeit im Alltag. Sie erlaubt dem Verstand Ruhe und der Seele mehr Weite. Alle Bilder entwickeln sich organisch und werden nicht geplant - manchmal erwächst daraus ein Edelstein.

 

Der Maler ist ein Werkzeug  von Energien (es gibt kein anderes Wort dafür) die weit über den rationalen Verstand hinausgehen und eine Vertiefung des eigenen Seins mit sich bringen. Die Höhen, Tiefen, Freuden und Schrecken der eigenen Seele und Heldenreise finden dadurch ein Ventil und es kommt zu einer Er-Lösung von ihnen.

 

Kunst kann eine zutiefst heilende Tätigkeit sein.... Warum?... weil der schöpferisch tätige Mensch automatisch in die bejahende, aufbauende Form des Seins geht und somit von den (eigenen) destruktiven Kräften bewahrt bleibt - auch wenn er dabei ev. das Schreckliche und Quälende darstellen muss.